
Stephansdom
Über den Stephansdom
- Sitzplatzkapazität und Anordnung: Die Kathedrale verfügt über etwa 252 fest zugewiesene Sitzplätze für klassische Konzerte, die in Reihen mit Blick auf den Altar angeordnet sind. Je nach Veranstaltung kann die Kirche für zusätzliche Sitzplätze sorgen.
- Vordere Reihen: Sie bieten die beste Akustik und einen ungehinderten Blick auf die Bühne und sind somit ideal für ein intensives Erlebnis. Allerdings können diese Bereiche teurer sein als andere.
- Mittlerer Abschnitt: Bietet eine ausgewogene Balance zwischen Aussicht, Akustik und Erschwinglichkeit. Der Schall breitet sich in der Kathedrale gut aus, weshalb diese Plätze eine gute Wahl darstellen.
- Seiten- und Rücksitze: Bei einigen Seitensitzen kann die Sicht teilweise durch Säulen beeinträchtigt sein, dennoch bieten sie ein hervorragendes Hörerlebnis.
- Kirchenbänke: Holz Kirchenbänke ohne Rückenlehnen können bei längeren Aufführungen unbequem sein. Bringen Sie ein kleines Kissen mit oder tragen Sie einen langen Mantel, auf den Sie sich setzen können, um es sich bequemer zu machen.
- Empfehlungen für die besten Plätze: Die Plätze ganz vorne in der Mitte bieten den besten Blick auf die Musiker, während die Plätze in der mittleren Reihe ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Akustik bieten.
Der Stephansdom, Wiens bekanntestes gotisches Wahrzeichen, steht seit über 700 Jahren und war Zeuge der bedeutendsten historischen Ereignisse der Stadt. Der Bau begann im Jahr 1137, und die Kathedrale erhielt im 14. und 15. Jahrhundert ihre heutige Gestalt, wobei ihr 136 Meter hoher Südturm die Wiener Skyline prägt.
Die Kathedrale ist eng mit Wolfgang Amadeus Mozart verbunden, der hier im Jahr 1782 geheiratet hat und dessen Trauerfeierlichkeiten im Jahr 1791 in ihren Hallen stattfanden. Außerdem war sie Schauplatz zahlreicher königlicher Feierlichkeiten, darunter die Hochzeit von Kaiser Friedrich III.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kathedrale durch einen Brand schwer beschädigt, was zu einer umfassenden Restaurierung in der Nachkriegszeit führte. Heute beherbergt sie eine der größten Kirchenorgeln Europas, ist Gastgeber für regelmäßige klassische Konzerte und gilt nach wie vor als geistiges und kulturelles Wahrzeichen Wiens.
- Stil: Der Stephansdom vereint Elemente der romanischen und der gotischen Architektur und spiegelt damit seine lange Baugeschichte vom 12. bis zum 15. Jahrhundert wider.
- Außenansicht: Die Kathedrale ist bekannt für ihr vielfarbiges Ziegeldach mit aufwendigen Mustern und dem ikonischen Doppeladler, der die Habsburger-Dynastie symbolisiert.
- Innenraum: Im Inneren können Sie das gotische Kirchenschiff bewundern, das zwischen 1304 und 1450 erbaut wurde, sowie den frühbarocken Marmor-Hochaltar, der die Steinigung des Heiligen Stephanus darstellt und 1647 vom Architekten Johann Jacob Pock und seinem Bruder Tobias Pock geschaffen wurde.
- Besondere Merkmale: Im Nordturm befindet sich die Pummerin, Europas zweitgrößte frei schwingende Glocke mit Glockenspiel. Die Aussichtsplattform des Südturms in 67 Metern Höhe bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt.
- Mozarts Requiem: Jedes Jahr am 4. Dezember um Mitternacht ehrt die Kathedrale Wolfgang Amadeus Mozart mit der Aufführung seines Requiems in voller Länge, um an die Stunde seines Todes zu erinnern.
- Vivaldis Die vier Jahreszeiten: Von Mitte April bis Oktober wird jeden Samstag Antonio Vivaldis berühmtes Werk Die vier Jahreszeiten aufgeführt, wodurch die lebhaften Bilder der Jahreszeiten innerhalb der historischen Wände der Kathedrale zum Leben erweckt werden.
- Konzerte auf der Riesenorgel: Ab Mitte April ist die Kathedrale Gastgeber für Konzerte, bei denen die monumentale Orgel mit über 12.000 Pfeifen zum Einsatz kommt. Renommierte Organisten präsentieren ein vielfältiges Repertoire – von Bach bis Reger – und demonstrieren damit die enormen Möglichkeiten des Instruments.
- Adventskonzerte: In der Vorweihnachtszeit gibt das Harmonia Ensemble Vienna eine Reihe von Adventskonzerten mit Solostücken für Trompete, Sopran und Bariton, die im Dom eine festliche Atmosphäre schaffen.
Wissenswertes
- U-Bahn: Die U-Bahn-Station Stephansplatz, die von den Linien U1 und U3 angefahren wird, liegt direkt vor dem Dom und ist somit die bequemste Option.
- Bus: Die Linien 1A, 2A und 3A halten am Stephansplatz, von wo aus es nur eine Minute zu Fuß zum Dom ist.
- Straßenbahn: Die Haltestelle „Schwedenplatz“, die etwa 6 Gehminuten entfernt liegt, ist die nächstgelegene Haltestelle der Straßenbahn.
- S-Bahn: Die Linien S1, S2, REX1 und REX3 bedienen Bahnhöfe in der Nähe, wobei der Stephansplatz der nächstgelegene ist.
- Taxi: Die Verfügbarkeit von Taxis in Wien ist hoch, sodass Sie direkt vor dem Eingang des Doms abgesetzt werden.
- Toiletten: Die Kathedrale selbst verfügt zwar nicht über öffentliche Toiletten, doch in der Nähe, an der U-Bahn-Station Stephansplatz, sind Einrichtungen zur Verfügung.
- Souvenirgeschäft: Ein Geschäft vor Ort bietet eine Auswahl an Souvenirs und religiösen Artikeln an. Der Laden ist während der regulären Öffnungszeiten zwischen 7:00 und 22:00 Uhr geöffnet.
- Beichtmöglichkeiten: Die Verfügbarkeit der Beichtmöglichkeiten reicht vom frühen Morgen bis zum späten Abend; Sie befinden sich im hinteren Bereich der Kathedrale, rechts und links vom Eingangsbereich.
- Konzerte: In der Kathedrale finden regelmäßig Orchester- und Orgelkonzerte statt, bei denen die Gäste die außergewöhnliche Akustik des Gebäudes erleben können.
- Barrierefreie Eingänge: Der Haupteingang ist vollständig barrierefrei und verfügt über einen stufenlosen Zugang sowie 120 cm breite Doppelflügeltüren. Der Seiteneingang verfügt jedoch über drei Stufen und 90 cm breite Türen, weshalb er für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ungeeignet ist.
- Aufzugszugang: Der Nordturm ist über einen Aufzug mit einer Türbreite von 65 cm erreichbar; da jedoch zusätzlich 12 Stufen zu überwinden sind, ist er für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.
- Zugang im Innenbereich: Die Hauptbereiche der Kathedrale sind für Besucher mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt; bestimmte Bereiche wie die Katakomben und Türme sind jedoch aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht rollstuhlgerecht.
- Barrierefreie Parkplätze: In der Singerstraße, in der Nähe des Doms, sind ausgewiesene Parkplätze für Besucher mit Behinderungen verfügbar.
- Assistenztiere: Blindenführhunde sind auf dem Gelände der Kathedrale gestattet, um Besucher mit Sehbehinderungen zu unterstützen.
- Zugang zu Bereichen, für die ein Ticket erforderlich ist: Der allgemeine Eintritt in den Stephansdom ist kostenlos, für den Zugang zu bestimmten Bereichen wie den Katakomben, dem Südturm und dem Nordturm ist jedoch ein separates Ticket erforderlich.
- Bitte bringen Sie Bargeld mit: In einigen Bereichen der Kathedrale, für die Tickets erforderlich sind, wird ausschließlich Bargeld akzeptiert; daher sollten Sie am besten Euro dabei haben, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Zwar ist die Verfügbarkeit von Geldautomaten am Stephansplatz gegeben, doch bilden sich dort häufig lange Warteschlangen, insbesondere zu den Stoßzeiten.
- Kleiden Sie sich angemessen: Da es sich um eine aktive Kultstätte handelt, wird zurückhaltende Kleidung geschätzt. Ziehen Sie in Erwägung, Kleidung zu tragen, die Ihre Schultern und Knie bedeckt. Personen, die Shorts, Trägershirts oder freizügige Kleidung tragen, kann der Zutritt verweigert werden oder sie können aufgefordert werden, eine bereitgestellte Überkleidung zu tragen.
- Einschränkungen hinsichtlich des Fotografierens: Sie dürfen im Inneren der Kathedrale fotografieren, jedoch ist die Verwendung eines Blitzes strengstens untersagt, und in Bereichen wie dem Altarraum und den Beichtstühlen ist das Filmen nicht gestattet, um die Betenden zu respektieren.
- Aufstieg zum Südturm: Wenn Sie Lust auf eine Herausforderung haben, erklimmen Sie die 343 Stufen des Südturms und genießen Sie einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Die schmale Treppe ist steil und anstrengend; tragen Sie daher bequeme Schuhe und gehen Sie es gemächlich an.
- Restaurant Boxwood (400 m entfernt): Ein modernes österreichisches Restaurant, das Rindertartar (gewürztes rohes Rindfleisch mit Eigelb), Pastinakencremesuppe und den Boxwood-Salat (saisonales Blattgemüse mit hauseigenem Dressing) serviert.
- Restaurant Vienne/Onurchefs (450 m entfernt): Moderne europäische Küche mit Foie gras mit Apfel und Brioche, Kürbis-Texturen mit Kombucha und schwarzem Trüffel sowie Austern-Tartar mit Zitrone und Speck.
- Turkis – Goldschmiedgasse (750 m entfernt): Ein traditionelles türkisches Lokal, das Adana-Kebab (gewürzte Lammhackfleischspieße), Lahmacun (dünnes, knuspriges Fladenbrot mit Hackfleisch und Gewürzen) sowie Baklava (Blätterteiggebäck mit Nüssen und Sirup) anbietet.
- Restaurant Duchardt (800 m entfernt): Französisch inspirierte gehobene Küche mit Gerichten wie Rochen mit Zitrusfrüchten und Brandade, Poularde de Bresse (Premium-Huhn aus Bresse, zubereitet in zwei Gängen) und Baba au Rhum (mit Rum getränkter Kuchen mit Mandarinen und Mascarpone).
- Restaurant Wienerin – 1010 Wien (1,0 km entfernt): Klassiker der Wiener Küche: Wiener Schnitzel (paniertes und gebratenes Kalbs- oder Schweineschnitzel), Tafelspitz (gekochtes Rindfleisch mit Meerrettich) und Sachertorte (dichter Schokoladenkuchen mit Aprikosenkonfitüre).
Häufig gestellte Fragen zur St.-Stephans-Kathedrale in Wien
Der Stephansdom erhebt sich imposant am Stephansplatz, dem Herzen Wiens, an der Adresse Stephansplatz 3, 1010 Wien, Österreich.
In der St.-Stephans-Kathedrale finden zahlreiche Konzerte statt, deren Schwerpunkt vor allem auf klassischer und geistlicher Musik liegt. Bei den Aufführungen stehen häufig Werke renommierter Komponisten wie Mozart, Beethoven, Bach und Vivaldi auf dem Programm. Während der Advents- und Weihnachtszeit sorgen besondere Konzerte für eine festliche Atmosphäre und machen das Erlebnis noch zauberhafter.
Die Sitzordnung im Inneren der Kathedrale variiert je nach Veranstaltung. Bei einigen Konzerten gibt es fest zugewiesene Sitzplätze, während bei anderen möglicherweise eine freie Platzwahl gilt. Bei den Kirchenbänken handelt es sich um traditionelle Holzbänke, auf denen es bei langen Aufführungen etwas unbequem sein kann. Wenn Sie frühzeitig erscheinen, haben Sie eine bessere Auswahl an Sitzplätzen und die Gelegenheit, die atemberaubende Architektur der Kathedrale zu bewundern, bevor das Konzert beginnt.
Es empfiehlt sich, mindestens 30 bis 40 Minuten vor Beginn der Vorstellung da zu sein, um sich gute Plätze zu sichern, da bei den meisten Konzerten die Platzwahl innerhalb der ausgewiesenen Bereiche frei ist. Dank dieser zusätzlichen Zeit können Sie vor Beginn der Vorstellung die atemberaubende gotische Architektur der Kathedrale in vollen Zügen genießen.
Nein, die meisten Konzerte in der St.-Stephans-Kathedrale haben keine Pause, da sie in der Regel 60 bis 70 Minuten dauern. Gehen Sie bitte unbedingt vorher auf die Toilette, besorgen Sie sich eine Flasche Wasser und machen Sie es sich vor der Vorstellung bequem.
Ja, die Kathedrale ist bestrebt, allen Besuchern gerecht zu werden. Der Haupteingang ist stufenfrei, und es gibt ausgewiesene Bereiche für Rollstuhlfahrer. Einige Bereiche, wie beispielsweise die Türme, sind jedoch aufgrund ihrer historischen Bauweise nur eingeschränkt zugänglich.
Zwar gibt es keine strenge Kleiderordnung, doch ist es angesichts des heiligen Charakters der Kathedrale angebracht, zurückhaltende Kleidung zu tragen. Vermeiden Sie kurze Hosen, Flip-Flops oder allzu legere Kleidung. Ziehen Sie sich in mehreren Schichten an, da es im Innenbereich vor allem in den Wintermonaten kühl sein kann.
Die Regeln für das Fotografieren hängen von der jeweiligen Veranstaltung ab, doch in den meisten Fällen ist das Aufnehmen von Fotos während der Darbietungen nicht gestattet, um die Atmosphäre zu bewahren und den Darstellern Respekt zu zollen. In der Regel dürfen Sie jedoch gerne vor oder nach dem Konzert Fotos machen, um die Schönheit der Kathedrale festzuhalten.
Absolut. Der Stephansplatz ist von hervorragenden Optionen für das Essen umgeben. Wenn Sie auf der Suche nach einem Klassiker der Wiener Gastronomie sind, besuchen Sie das Café Central und genießen Sie ein Stück Apfelstrudel oder Sachertorte. Wenn Sie etwas Moderneres suchen, probieren Sie doch das übergroße Schweineschnitzel im Restaurant Figlmüller.
Der Stephansdom liegt zentral und ist daher ein idealer Startpunkt, um die historischen Sehenswürdigkeiten Wiens zu erkunden. Die Hofburg, das Albertina-Museum und die Wiener Staatsoper sind alle zu Fuß erreichbar. In der Vorweihnachtszeit bietet der Weihnachtsmarkt am Stephansplatz direkt vor dem Stephansdom ein bezauberndes Erlebnis.